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Niederrhein Gärtner

Princettia

Euphorbia pulcherrima

Princettia ist eine Züchtung des Weihnachtssterns mit einem eigenen Charakter: kleinere, schmalere Hochblätter, dafür deutlich mehr davon, und ein kompakter, dichter Wuchs. Besonders bekannt ist sie für ihre Farbtöne in Pink und Weiß, die es beim klassischen Weihnachtsstern so nicht gibt.

Botanisch ist sie derselbe Wolfsmilch wie der gewöhnliche Weihnachtsstern, und sie wird auch genauso gepflegt. Wer die Grundregeln kennt, hat monatelang Freude an ihr.

Kräftig rote Princettia in einer Steinschale vor einer Ziegelwand

Princettia bildet mehr, aber kleinere Hochblätter als der klassische Weihnachtsstern.

Standort
Hell, 18 bis 22 Grad, ohne Zugluft
Schmuckzeit
November bis Februar
Wuchs
Kompakt buschig, auch als Ampel
Gießen
Erst wenn die Erde oben trocken ist
Düngen
Im Winter kaum nötig
Kälte
Schon unter 12 Grad drohen Schäden
Schneiden
Erst im Frühjahr, wenn überhaupt
Hinweis
Milchsaft kann die Haut reizen

Der Weg nach Hause

Wie alle Weihnachtssterne ist die Princettia kälteempfindlich. Schon wenige Minuten unter zehn bis zwölf Grad können dazu führen, dass die Pflanze Tage später Blätter verliert.

Lassen Sie sie gut einpacken und transportieren Sie sie zügig nach Hause, nicht im kalten Kofferraum während eines längeren Einkaufs.

Der richtige Platz

Ein heller Platz ohne pralle Mittagssonne ist ideal, bei Zimmertemperaturen zwischen 18 und 22 Grad.

Vermeiden Sie Zugluft und die direkte Nähe zur heißen Heizung. Beides führt zu Blattfall, oft erst mit einigen Tagen Verzögerung.

Weil die Princettia kompakter wächst als der klassische Weihnachtsstern, macht sie sich auch auf kleineren Flächen gut, etwa auf einem Sideboard oder als Ampel.

Gießen

Sparsam und gezielt. Gießen Sie erst, wenn die Erde an der Oberfläche abgetrocknet ist, dann durchdringend mit zimmerwarmem Wasser.

Übertopf nach dem Gießen leeren. Die dekorativen Gefäße und Folien, in denen die Pflanzen verkauft werden, sammeln unbemerkt Wasser. Zehn Minuten warten und ausschütten, dann passiert den Wurzeln nichts.

Düngen

Während der Schmuckzeit ist kein Dünger nötig. Wer die Pflanze über das Frühjahr weiterkultiviert, düngt ab März alle vier Wochen.

Nach der Weihnachtszeit

Die Princettia lässt sich genauso weiterkultivieren wie ein klassischer Weihnachtsstern: ab Februar kühler und trockener stellen, im April zurückschneiden und umtopfen, danach wieder normal pflegen.

Damit sich die Hochblätter im nächsten Winter erneut färben, braucht die Pflanze ab Ende September täglich mindestens zwölf bis dreizehn Stunden vollständige Dunkelheit über etwa acht Wochen. Schon das Licht einer Zimmerlampe am Abend stört diesen Vorgang.

Eine ausführliche Anleitung dazu finden Sie auf der Seite zum Weihnachtsstern.

Zur Giftigkeit

Auch die Princettia führt den weißen Milchsaft der Wolfsmilchgewächse. Er kann bei empfindlicher Haut reizen und schmeckt unangenehm scharf.

Stellen Sie die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kleinkindern und Haustieren auf und waschen Sie nach dem Schneiden die Hände.

Die drei häufigsten Fehler

  1. Kälte beim Transport

    Wie bei allen Weihnachtssternen der häufigste Grund für Blattfall. Wenige Minuten in der Kälte genügen, sichtbar wird der Schaden erst Tage später zu Hause.

  2. Zu viel gießen

    Die Princettia ist kompakt und hat entsprechend wenig Wurzelraum. Wer gießt, bevor die Erde oben abgetrocknet ist, riskiert faulende Wurzeln. Weniger ist hier tatsächlich mehr.

  3. Platz neben der Heizung

    Trockene Heizungsluft und aufsteigende Wärme lassen die unteren Blätter abfallen. Ein heller Platz mit Abstand zur Wärmequelle hält die Pflanze deutlich länger schön.

Sorten aus unserer Gärtnerei

Wir kultivieren Princettia in Pink, Weiß und Rot, im Topf und als Ampel.

Sortenfotos: Dümmen Orange, Selecta One, Florensis und Royal Van Zanten. Einzelheiten unter Bildnachweise.

So wächst diese Pflanze auf

Unsere Weihnachtssterne stehen ab dem Sommer im Gewächshaus in Kerken-Rahm. Bis eine verkaufsfertige Pflanze mit voll ausgefärbten Hochblättern dasteht, vergehen je nach Topfgröße etwa 25 bis 43 Wochen.

Produziert werden sie von der Gartenbau Welzel eGbR, einem Familienbetrieb in dritter Generation. Wenn Sie sehen möchten, wie das im Gewächshaus aussieht: Einblicke in die Gärtnerei.

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